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Anja Pötzsch
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Die Herausforderung liegt in der Größe und Komplexität der IT-Landschaft: medizinische und administrative Anwendungen, unterschiedliche Einrichtungen, patientennahe Prozesse und wachsende Anforderungen an Interoperabilität und Standardisierung.
FHIR, Clinical Data Repository und interoperable Systemarchitekturen sind hier keine theoretischen Zukunftsthemen, sondern Bestandteil der strategischen Weiterentwicklung.
Sie bewegen sich an der Schnittstelle zwischen IT-Strategie, Architektur und operativer Umsetzung.
Dabei analysieren Sie nicht nur bestehende Strukturen, sondern entwickeln die zukünftige Applikationsarchitektur aktiv weiter. Sie beraten bei neuen Anwendungen, entwickeln Lösungsarchitekturen und sorgen dafür, dass einzelne Projekte einem gemeinsamen technologischen Zielbild folgen.
Die Position ist damit bewusst übergreifend angelegt und bietet Gestaltungsspielraum weit über die klassische Anwendungsbetreuung hinaus.
Im Zentrum stehen Enterprise Architecture Management, Interoperabilität und die Standardisierung einer komplexen Krankenhaus-IT.
Dazu gehören Architekturmodellierung und Governance ebenso wie moderne Gesundheits-IT-Standards, FHIR, CDR-Strukturen und die Integration neuer Anwendungen in eine zukunftsfähige Gesamtarchitektur.
Sie möchten IT-Architektur nicht nur dokumentieren, sondern die zukünftige Applikationslandschaft eines großen Gesundheitsversorgers tatsächlich mitgestalten?
In dieser Position bauen Sie das unternehmensweite Enterprise-Architekturmanagement weiter auf, definieren Standards und schaffen die technischen Voraussetzungen dafür, dass klinische Systeme, Daten und Prozesse künftig besser zusammenspielen. Eine Aufgabe für IT-Architekten, die gestalten möchten – nicht nur verwalten.
Gesucht wird ein IT-Architekt mit abgeschlossenem Studium der Informatik, Medizininformatik oder Wirtschaftsinformatik beziehungsweise vergleichbarer mehrjähriger Berufserfahrung.
Fundierte Kenntnisse im IT-Architekturmanagement und in der Architekturmodellierung – beispielsweise nach TOGAF oder ISO 42010 – sollten vorhanden sein. Praxiserfahrung in der Betreuung von IT-Anwendungen wird ebenfalls vorausgesetzt.
Erfahrung aus Healthcare oder Sozialwirtschaft ist von Vorteil, aber keine zwingende Voraussetzung. Entscheidend sind die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge strukturiert zu analysieren, unterschiedliche Beteiligte zusammenzubringen und technische Architektur verständlich zu vermitteln.
Der entscheidende Unterschied dieser Position liegt im Gestaltungsspielraum.
Statt eine etablierte Architektur lediglich zu betreuen, können Sie Standards und Strukturen für eine große, heterogene Applikationslandschaft mitentwickeln und die Digitalisierung patientennaher Prozesse unmittelbar beeinflussen.
Hinzu kommen eine unbefristete Beschäftigung, Voll- oder Teilzeitmöglichkeiten, mobiles Arbeiten, flexible Arbeitszeitmodelle, individuelle Weiterbildung sowie eine Vergütung nach TVöD-K inklusive betrieblicher Altersvorsorge.
Leiterin People & Culture/HR
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